Fugen:


Zum nachträglichen Verfugen ist der Mauermörtel 1,5 - 2 cm tief mit sauberen Flanken auszukratzen. Nach der Reinigung des Mauerwerks kann die nachträgliche Verfugung ausgeführt werden. Hierzu eignet sich Mörtel der Gruppe II oder IIa sowie Werktrockenmörtel.



Wichtig:

Erst verfugen, wenn der Mauermörtel abgebunden hat. Den Fugenmörtel nie zu trocken anmachen. Er muss erdfeucht, besser schwachplastisch in das gereinigte und vorgenäßte Mauerwerk in zwei Arbeitsgängen eingebracht werden.

1. Arbeitsgang: Stoßfuge - Lagerfuge
2. Arbeitsgang: Lagerfuge - Stoßfuge

Nicht bei Regen, Frost oder starker Sonneneinstrahlung fugen, sonst Schutzvorkehrungen treffen. Die frische Fuge vor schneller Austrocknung schützen.

 

Richtige Fugenausbildung:




Falsche Fugenausbildung: