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Pflaster
So machen Sie es richtig!
Sie sollten die Arbeit nur von Fachpersonal ausführen lassen.
Der Unterbau bzw. der Oberbau muss tragfähig, standfest,
frostsicher und wasserdurchlässig sein.
Für das
Pflasterbett hat sich Brechsand der Körnung 0 bis 5 mm bewährt
(3 bis 5 cm in verdichtetem Zustand).
Die Pflasterklinker müssen mit mindestens 3 mm Fuge
verlegt werden.
Anschließend wird dann mit Material 0 2 mm eingeschlämmt
(möglichst bündig). Unmittelbar danach
(ca. 1 bis 2
Stunden später) muß die Fläche abgerüttelt
werden (von außen nach innen).
Das Abrütteln erfolgt am besten mit einem Plattenrüttler
mit Neoprenschuh und geringer Unwucht.
Anschließend muß die Pflasterfläche noch
mehrmals mit Sand abgestreut werden (bis zur endgültigen Schließung
aller Fugen!)
Vor Benutzung der Pflasterfläche sollte diese einige
Tage Ruhe haben, um sich endgültig zu verfestigen!
Dann erst den
überschüssigen Sand abfegen.
Die Oberflächenentwässerung muss durch ausreichendes
Gefälle (mindestens 2,5%) sichergestellt sein.
Klinkerpflaster muss vor Verschmutzung durch Bindemittel,
Kunstdünger und Salze geschützt werden. Dieses
gilt besonders
für überdachte Flächen.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann sich ein leichter
Grauschleier auf der Pflasterfläche bilden.
Dieser verschwindet
durch den natürlichen Abwascheffekt des Regens von selbst wieder.
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